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Sonderausgaben

Das Einkommensteuergesetz zählt bestimmte private Ausgaben auf, die steuerlich begünstigt werden.

Diese sind z.B. freiwillige Weiterversicherungen in der gesetzlichen Pensionsversicherung, Nachkauf von Versicherungszeiten (Schulzeiten), Versicherungsprämien für freiwillige Personenversicherungen, Kosten für Wohnraumschaffung und Wohnraumsanierung, Kirchenbeiträge u.ä.

Sonderausgaben werden bei der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht und vermindern das steuerpflichtige Einkommen.

Der Höchstbetrag beträgt jährlich allgemein 2.920 €. Dieser Betrag erhöht sich um

  • 2.920 € wenn dem Steuerpflichtigen der Alleinverdienerabsetzbetrag oder der Alleinerzieherabsetzbetrag zusteht und/oder
  • 1.460 € bei mindestens drei Kindern.

Ab dem Veranlagungsjahr 1996 können 25 Prozent der tatsächlichen Sonderausgaben (max. 25 Prozent des Sonderausgabenhöchstbetrages) als Freibetrag ab einem Gesamtbetrag der Einkünfte von 36.400 € einschleifend abgesetzt werden, sodaß sich ab einem Gesamtbetrag der Einkünfte von 50.900 € kein absetzbarer Betrag mehr ergibt.

Pro Person sind also höchstens 730 € jährlich absetzbar, wenn der Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag zusteht, 1.460 €.

Auskünfte zur Arbeitnehmerveranlagung erteilt das zuständige Finanzamt.

Ausführlichere Informationen zum Steuerrecht sind über das Bundesministerium für Finanzen in Erfahrung zu bringen.

Kontakt

Dr. Andreas Kresbach

Abteilung für Familienbesteuerung:

E-Mail: andreas.kresbach@bka.gv.at