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Beihilfe zum pauschalen Kinderbetreuungsgeld

Eltern mit nur geringem Einkommen können eine Beihilfe zum pauschalen Kinderbetreuungsgeld in Höhe von 6,06 € pro Tag beantragen.

Anspruchsberechtigt sind:

  • Alleinerziehende, die Anspruch auf pauschales Kinderbetreuungsgeld haben - und nicht mehr als 6.800 € (Wert 2017) im Kalenderjahr verdienen
  • Elternteile, die in Ehe bzw. Lebensgemeinschaft leben und Anspruch auf pauschales Kinderbetreuungsgeld haben, wobei der beziehende Elternteil nicht mehr als 6.800 € (Wert 2017) sowie der zweite Elternteil bzw. Partner nicht mehr als 16.200 € im Kalenderjahr verdienen darf.

Die Beihilfe gebührt höchstens für die Dauer von zwölf Kalendermonaten ab Antragstellung, unabhängig von der gewählten Pauschalvariante.

Die Berechnungsmethode für die Feststellung des Zuverdienstes finden Sie auf dem Informationsblatt zum KBG.

Werden die Zuverdienstgrenzen überschritten, so gilt:

  • Alleinerziehende:
    Wird die Zuverdienstgrenze um nicht mehr als 15 Prozent überschritten, so verringert sich die Beihilfe im betreffenden Kalenderjahr um den Überschreitungsbetrag.

    Wird die Zuverdienstgrenze um mehr als 15 Prozent überschritten, so ist die gesamte, im betreffenden Kalenderjahr bezogene Beihilfe an die Krankenkasse zurückzuzahlen.
  • Paare:
    Werden die beiden Zuverdienstgrenzen um jeweils nicht mehr als 15 Prozent überschritten, so verringert sich die Beihilfe im betreffenden Kalenderjahr um den Überschreitungsbetrag.

    Wird auch nur eine der beiden Zuverdienstgrenzen um mehr als 15 Prozent überschritten, so ist die gesamte, im betreffenden Kalenderjahr bezogene Beihilfe an die Krankenkasse zurückzuzahlen.

Kontakt

Infoline Kinderbetreuungsgeld

Tel: 0800 240 014