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WIK:I - Was ich kann durch informelles Lernen

WIK:I ermöglicht jungen Menschen, ihre informell erworbenen Kompetenzen zu erfassen und darzustellen

WIK:I ist ein Leuchtturmprojekt des Bundesministeriums für Familien und Jugend und wird in Kooperation mit dem Ring Österreichischer Bildungswerke und dem Bundesnetzwerk Österreichische Jugendinfos durchgeführt.

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WIK:I - Was ich kann durch informelles Lernen

WIK:I ermöglicht jungen Menschen, ihre informell erworbenen Kompetenzen zu erfassen und darzustellen. Im Mittelpunkt steht das informelle Lernen unter Peers, in der Freizeit, in der Familie, beim Sport, im freiwilligen und/oder ehrenamtlichen Engagement, beim Hobby, im Rahmen von Jobs usw.

Von der Aktivität zur Kompetenz

Qualifizierte WIK:I-Portfolio-Begleiter/innen unterstützen junge Menschen dabei, ihre informellen Lernerfahrungen systematisch zu erfassen. Ausgehend vom Sammeln und Beschreiben persönlich bedeutsamer Aktivitäten („Was ich mache“) gelangen die Jugendlichen schließlich zum Identifizieren und Beschreiben ihrer dabei erworbenen Kompetenzen („Was ich kann“). Die Beschreibung der Kompetenzen wird stets mit den konkreten Aktivitäten verknüpft („Das kann ich, weil …“).

Nutzen der Portfolioerstellung

Der Nutzen der Portfolioerstellung liegt für die jungen Menschen in einem Bewusstmachen informell erworbener Kompetenzen und im Orientierungsgewinn für die weitere Bildungs- und Berufsplanung, vor allem aber im Empowerment für das Darstellen und Präsentieren der Kompetenzen (z.B. im Rahmen von Bewerbungsgesprächen).

Prinzipien des WIK:I-Verfahrens

Im Hinblick auf die Validität der Ergebnisse handelt es sich beim WIK:I-Verfahren um eine begleitete Selbstbewertung der Jugendlichen mit

  • Ausrichtung an Stärken und Ressourcen,
  • Förderung von Empowerment und Aktivierung,
  • Anregung zu Selbstreflexion,
  • Ausrichtung auf Dialog und Gruppenprozesse (peer learning) sowie
  • biographischem Lernen.

WIK:I-Kompetenzportfolio

Das WIK:I-Kompetenzportfolio für Jugendliche ist eine Sammelmappe mit den erstellten Arbeitsblättern (Datenblätter, Checklisten, Fragebögen, Plakate usw.), die im Rahmen des Workshops und der Eigenarbeit erstellt wurden.

Die drei Hauptergebnisse sind

  • das Kompetenzprofil (Benennung und Beschreibung der Kompetenzen)
  • der Aktionsplan bzw. Maßnahmenkatalog (Angabe der nächsten Schritte, Ressourcen- und Unterstützungsbedarf, Zeitplan)
  • die Kompetenzdarstellung bzw. der Kompetenznachweis für Bewerbungen

Welches der drei Ergebnisse im Mittelpunkt steht, bemisst sich am jeweiligen Ziel der Portfolioerstellung. Das Kompetenzportfolio ist ein persönliches Dokument und nicht zur Weitergabe bestimmt, die Kompetenzdarstellung bzw. der Kompetenznachweis können als ergänzende Bewerbungsunterlage genützt werden.

Ab 2015 werden österreichweit in den Jugendinfos der Bundesländer WIK:I-Workshops angeboten.

Kontakt

Mag. Erich Pauser

Abteilung Jugendpolitik

E-Mail: erich.pauser@bmfj.gv.at