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3 Jahre Familien- und Jugendministerium

Karmasin: „Österreich zum familienfreundlichsten Land Europas machen!“

Karmasin: „Österreich zum familienfreundlichsten Land Europas machen!“

"Früher habe ich die Politik analysiert, seit drei Jahren gestalte ich Politik. Und ich kann stolz sagen: Seither haben wir mehr Freiräume für Familien geschaffen, für mehr Lebensqualität für Kinder gesorgt und die öffentliche Wahrnehmung des Familienbildes bunter, offener, vielfältiger gemacht“, so Bundesministerin Sophie Karmasin, die am 16. Dezember 2013 von Bundespräsident a.D. Heinz Fischer als Regierungsmitglied angelobt wurde.

Die Erhöhung der Familienbeihilfe war das erste große Projekt, das Karmasin als Ministerin angepackt hat – mit Erfolg: Die erste Erhöhung der Familienbeihilfe nach 11 Jahren brachte 830 Millionen Euro mehr für die Familien. Der Einstieg in ein Valorisierungssystem und die Umstellung auf eine monatliche Auszahlung bringen mehr Planungssicherheit für die Familien. Wesentlich war für die Ministerin auch die gesetzliche Verankerung der Partnerschaftlichkeit im neuen Kindergeldkonto.

„Das ist ein starkes Bekenntnis der Bundesregierung für ein partnerschaftliches Familienmodell und für mehr Väterbeteiligung“, betont die Familienministerin. Das neue Kindergeldkonto, das für Geburten ab 1. März 2017 gilt, bringt mehr Flexibilität, Fairness und Individualität für die jungen Familien.

Durch die „größte Ausbauoffensive, die es jemals gegeben hat“ konnten in den vergangenen drei Jahren durch Bundesförderungen 19.762 neue Kinderbetreuungsplätze geschaffen werden. Für die Ministerin war es wesentlich, dass sich die Kinderbetreuung in Richtung echter Elementarpädagogik weiterentwickelt. Darum war auch die Entwicklung eines Bildungskompass, der die Kinder vom Kindergarten an begleitet, für die Ministerin ein „Herzensanliegen“.

 „Mit dem Bildungskompass erreichen wir einen Paradigmenwechsel in der Bildungspolitik, denn wir kommen weg von der Defizitorientierung hin zur gezielten Förderung von Talenten“, erklärt die Bundesministerin. Ab 2017 startet der Bildungskompass als Pilotprojekt in Oberösterreich. Ab Herbst 2018 soll dieses bundeseinheitliche Qualitätsinstrument dann in ganz Österreich umgesetzt werden.

Das erklärte Ziel der Familienministerin ist es, Österreich zum familienfreundlichsten Land Europas zu machen. Wesentliche Schritte am Weg dorthin würden auch gemeinsam mit heimischen Unternehmen gesetzt. So wurde das Netzwerk „Unternehmen für Familien“ gegründet, indem sich familienfreundliche Unternehmen austauschen und gegenseitig inspirieren können. „Familienfreundlichkeit ist ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor. Daher setzen immer mehr heimische Unternehmen Maßnahmen für mehr Familienfreundlichkeit“, erklärt Karmasin.

„Politik muss sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen orientieren. Wir sind uns dieser Tatsache mehr als bewusst. Darum setzten wir von Anfang an auf eine ‚Evidence-Based Policy‘“, erklärt die Ministerin. Ein jährliches Familienfreundlichkeitsbarometer, das Väterbarometer, Studien zum Thema Familien in Österreich sind nur einige der Dinge, durch die Bundesministerium für Familien und Jugend laufend die Effektivität überprüft.

Auch im Bereich der Jugend konnten in den vergangenen drei Jahren zahlreiche Verbesserungen erzielt werden. So war das Jahr 2016 das Jahr der Jugendarbeit, das Anfang Dezember im ersten „Österreichischen Jugendpreis“ gipfelte. „Damit wollten wir ein sichtbares Zeichen für die Wertschätzung von außerschulischer Kinder- und Jugendarbeit setzen“, betont Karmasin. Im kommenden Jahr wird im Jugendbereich das Hauptaugenmerk auf den Bereichen Vielfalt, Inklusion und Integration liegen.

Gerade das Thema Fairness bei Familienleistungen wird auch im kommenden Jahr einen Schwerpunkt der Arbeit des Bundesministeriums darstellen.

„Wir wollen eine Indexierung für im Ausland lebende Kinder erreichen – im Sinne der österreichischen Steuerzahler. Die Einsparungen, die wir dadurch erreichen können, würden wir in vielen Bereichen, wie etwa in der Elementarpädagogik oder für den Ausbau des Bildungskompass, dringend benötigen“, stellt Karmasin klar.

„Ich bin stolz auf das, was wir in den vergangenen drei Jahren für die Familien in Österreich geschafft haben. Und wir haben noch viel vor – damit Österreich zum familienfreundlichsten Land Europas wird“, betont Sophie Karmasin.