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Jugendforschung

Die Jugendforschung ist grundsätzlich ein interdisziplinäres Spezialgebiet.

In der Praxis ist sie am ehesten in den Sozialwissenschaften verankert. Nicht umsonst ist seit Mitte der 1970er das Research Committee 34 (Sociology of Youth) der International Sociological Association das tonangebende globale Jugendforschungsnetzwerk, das sich bewusst als interdisziplinäre Agora zwischen Fachdisziplinen und zwischen Wissenschaft, Politikgestaltung und Jugendarbeitspraxis versteht.

Ausgangsbasis für eine aktive und erfolgreiche Politik ist in allen Bereichen die profunde Auseinandersetzung mit der jeweiligen Zielgruppe. Jeder Politikbereich sollte somit wissensbasiert arbeiten. Das bedeutet, dass sich eine sachbezogene Politik vor der Entscheidungsfindung und vor der Aktionsgestaltung durch Fachkundige und durch einen zuverlässigen Wissensbestand aktiv informieren und beraten lässt.

Auch Jugendpolitik kann nur dann überzeugende Lösungen anbieten, wenn sie mit der Realität von Jugendlichen vertraut ist. Jugendforschung bietet die Daten, Fakten und Zusammenhänge, die als Basis für eine erfolgreiche Jugendpolitik notwendig sind.

So wurde im Rahmen der Jugendstrategie im Vorfeld erhoben, welche Bereiche für die Jugendlichen prioritären Handlungsbedarf innehaben. Begleitend zur Maßnahmenkonzeption wurden über 1.300 junge Menschen eingebunden um den Ansprüchen und Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht zu werden. Die Ergebnisse im Detail finden Sie in der Rubrik Jugendstrategie - Jugendbeteiligung.