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Familienberatung

In Österreich gibt es über 380 Familien- und Partnerberatungsstellen von unterschiedlichsten Trägerorganisationen, die aus dem Budget des Bundeskanzleramtes - Sektion Familien und Jugend gefördert werden.

COVID-19: Persönliche Beratungen in den geförderten Familienberatungsstellen wieder möglich.

Wichtig: Bitte melden Sie sich vorab telefonisch und vereinbaren Sie einen Termin für Ihre persönliche Beratung!

Kommen Sie pünktlich zu Ihrem Termin, damit es zu keiner Menschenansammlung im Wartebereich kommt. Ein Hinweis zu Schutzmaßnahmen ist am Eingang zur Beratungsstelle gut sichtbar angebracht.

MNS-Masken sind auf jeden Fall bis zum Betreten und ab Verlassen das Beratungsraums zu tragen und halten Sie ausreichend Abstand zwischen Ihnen und anderen Personen. Achten Sie bitte auf Ihre Sicherheit und die Ihrer Berater/in!

Die Face-to-face Beratung bei Gericht oder im Krankenhaus ist abhängig von den in diesen Einrichtungen geltenden Zugangs- und Benützungsregelungen möglich.

Telefonische Beratung (bitte nutzen Sie die Möglichkeit, zur Sicherung der Anonymität mit unterdrückter Nummer anzurufen) oder auch Internetberatung ist weiterhin möglich.

Nähere Details erfahren Sie direkt bei der jeweiligen Trägerorganisation oder der Beratungsstelle.

Auf der Homepage familienberatung.gv.at  finden Sie nähere Informationen zum umfassenden Serviceangebot der Beratungsstellen.

Neben der Beratung in Krisensituationen im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe bieten diese Stellen auch Information und präventive Aufklärungsarbeit an.

Die Förderung der Familienberatungsstellen wurde 1974 als Begleitmaßnahme zur Fristenlösung etabliert. Die Beratungsstellen haben sich seither zu generellen Anlaufstellen in Familien- und Partnerschaftsfragen weiterentwickelt, wie die angeschlossene Beratungsstatistik über die Hauptthemen in der Familienberatung verdeutlicht.

Folgende Beratungsinhalte decken rund drei Viertel der Beratungsgespräche ab:

  • Trennung, Scheidung, Besuchsrecht, Unterhalt (18,9 Prozent)
  • Erziehung, Kinderbetreuung, Schule, Ablösung von Kindern (14,4 Prozent)
  • Paarkonflikt, Kommunikation, Rollenverteilung, Sexualität (13,1 Prozent)
  • Gewalt in der Familie, Missbrauch, Misshandlung (10,8 Prozent)
  • Psychische Probleme (10,6 Prozent)
  • Schwangerschaft, Empfängnisregelung, Wunschkind (5,6 Prozent)

Geförderte Familienberatungsstellen sind in allen Bezirken Österreichs vorhanden. Für jeweils etwa 22.500 Einwohner/innen steht derzeit im Durchschnitt eine Familienberatungsstelle zur Verfügung. Im Jahr 2019 wurden rund 465.000 Beratungsgespräche geführt. Ein Beratungsgespräch dauert statistisch gesehen durchschnittlich 40 Minuten.

Kontakt

Abteilung II/4a

Referat Familienberatung und Familienprojektförderung

E-Mail: familienhilfe@bmafj.gv.at