Inhalt

Stimme der Jugend verstärken

Sammlung, Bündelung und Aufbereitung von Ideen, Forderungen und Wünschen Jugendlicher im Rahmen von Jugendbeteiligungsprozessen

Ausgangslage

Auf Ebene der Gemeinden, der Bundesländer, der Regionen und in Organisationen erfolgen unterschiedliche Partizipationsprozesse (z.B. Beteiligungsprojekte, Jugendlandtage, Regionalforen, Jugendresolutionen), in deren Rahmen von jungen Menschen Wünsche geäußert, Forderungen erstellt und Ideen entwickelt werden.

Anliegen

Ziel des Projekts "Stimme der Jugend verstärken" ist diese Anliegen und Forderungen von Jugendlichen, die in Partizipationsprojekten entstanden sind, zu sammeln, aufzubereiten, entsprechend darzustellen und Stakeholdern zur Verfügung zu stellen.

Herausforderungen

In den Jahren 2015/2016 wurde einer erster Versuch zur Umsetzung mittels einer digitalen Landkarte unternommen. Dem gingen Workshops mit Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendbeteiligung voraus um dem Praxisbezug im Alltag zu entsprechen.

Die Grundidee wurde dabei von den befassten Einrichtungen und Entscheidungsträger/innen positiv bewertet.

In der praktischen Anwendung zeigte es sich jedoch, dass

  • Etliche Ergebnisse von Beteiligungsprojekten nicht in dieser "Tiefe" darstellbar sind: Die Ergebnisse lassen sich nicht in Form von klaren Einzelforderungen strukturieren.

  • viele Beteiligungsprojekte strukturell gut dokumentiert,  Ergebnisse jedoch kaum im Detail abrufbar sind.

  • die Vergleichbarkeit der einzelnen Forderungen schwierig und somit die Aufbereitung in einer Gesamtdarstellung schwer umsetzbar ist.

Weitere Schritte

Im Umsetzungszeitraum 2017/2018 wird daher die "Stimme der Jugend stärken" mittels eines neuen - stufenweisen - Ansatzes verfolgt.

Grundanliegen ist die Stärkung des Rahmenzieles "Beteiligung und Engagement" der Österreichischen Jugendstrategie.

Die Erarbeitung eines "Struktogramms Jugendbeteiligung" soll vorerst die einzelnen Strukturen, in denen Jugendbeteiligung vorkommt, aufzeigen. Dazu werden unterschiedliche Handlungsfelder wie Jugendarbeit, Schule, Parlament und Landtage, etc. betrachtet.

Die Ergebnisse von speziellen Projekten wie Open Delphi 4 Youth und des Strukturierten Dialogs werden aufgearbeitet und fließen in die Weiterentwicklung der Österreichischen Jugendstrategie ein.

Diese redaktionelle Aufarbeitung soll auf Basis der gewonnenen Erfahrungen in einem nächsten Schritt auf weitere Projekte ausgedehnt werden.

Kontakt

Robert Lender

Leiter Kompetenzzentrum Jugend

E-Mail: robert.lender@bmfj.gv.at