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Jugendschutz

Unter dem Begriff Jugendschutz werden rechtliche Regelungen zum Schutz von Jugendlichen und Kindern vor gesundheitlichen, sittlichen und sonstigen Gefahren zusammengefasst. Die wesentlichen Regelungsbereiche betreffen Ausgehzeiten, Aufenthaltsverbote, Alkohol- und Tabakkonsum sowie Medienschutz.

Aufgabe des Jugendschutzes ist es, junge Menschen vor Gefahren für ihre körperliche, geistige und seelische Entwicklung zu schützen sowie ihre Bereitschaft und Fähigkeiten, für sich Verantwortung zu übernehmen, zu fördern. Daher geben die Jugendschutzgesetze für Eltern, Erziehungsberechtigte und Jugendliche einen rechtlichen Rahmen vor, innerhalb dessen konkrete Vereinbarungen (z. B. Ausgehzeiten, Urlaub) möglich sind.

Der Jugendschutz ist Aufgabe der Bundesländer. Daher gibt es in Österreich neun unterschiedliche Jugendschutzgesetze. Für Jugendliche gilt jeweils das Jugendschutzgesetz des Bundeslandes in dem er/sie sich aufhält.

Bei Verstößen gegen die Jugendschutzgesetze sind für Erwachsene Geld- und allenfalls Ersatzfreiheitsstrafen, für Jugendliche verpflichtende Beratungsgespräche und unter Umständen auch Geldstrafen vorgesehen. Volljährig ist man ab dem Tag des 18. Geburtstags. Danach finden die Jugendschutzgesetze keine Anwendung mehr. Sie gelten meist auch dann nicht, wenn man noch nicht 18 Jahre alt, aber bereits verheiratet ist.

Jugendschutzgesetze der Bundesländer

Weitere Informationen zu den landesgesetzlichen Bestimmungen finden Sie auf den Seiten von Help.

Kontakt

Abteilung Jugendpolitik

E-Mail: jugendpolitik@bka.gv.at