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Familienberatung

In Österreich gibt es rund 400 Familien- und Partnerberatungsstellen von unterschiedlichsten Trägerorganisationen, die aus dem Budget des Bundeskanzleramtes - Familien und Jugend gefördert werden.

Auf der Homepage familienberatung.gv.at  finden Sie nähere Informationen zum umfassenden Serviceangebot der Beratungsstellen.

Neben der Beratung in Krisensituationen im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe bieten diese Stellen auch Information und präventive Aufklärungsarbeit an.

Die Förderung der Familienberatungsstellen wurde 1974 als Begleitmaßnahme zur Fristenlösung etabliert. Die Beratungsstellen haben sich seither zu generellen Anlaufstellen in Familien- und Partnerschaftsfragen weiterentwickelt, wie die angeschlossene Beratungsstatistik über die Hauptthemen in der Familienberatung verdeutlicht.

Folgende Beratungsinhalte decken drei Viertel der Beratungsgespräche ab:

  • Trennung, Scheidung, Besuchsrecht, Unterhalt (19 Prozent)
  • Paarkonflikt, Kommunikation, Rollenverteilung, Sexualität (14 Prozent)
  • Erziehung, Kinderbetreuung, Schule, Ablösung von Kindern (14 Prozent)
  • Psychische Probleme (11 Prozent)
  • Gewalt in der Familie, Missbrauch, Misshandlung (9 Prozent)
  • Schwangerschaft, Empfängnisregelung, Wunschkind (6 Prozent)

Geförderte Familienberatungsstellen sind in allen Bezirken Österreichs vorhanden. Auf 20.000 Österreicherinnen und Österreicher kommt derzeit im Durchschnitt eine Familienberatungsstelle. Im Jahr 2016 wurden rund 475.000 Beratungsgespräche geführt. Ein Beratungsgespräch dauert statistisch gesehen durchschnittlich 45 Minuten.

Kontakt

abt.ii4@bmfj.gv.at

Familienberatungsförderung